Jahresbericht 1989Inhaltsverzeichnis
Arbeiten zur Chemie, Biochemie und Mikrobiologie
Zusammenfassungen1. ARBEITEN ZUR ANALYTIK 1.1. Analytische Erfassung des Verderbs von Zitronenöl Ausgangslage: Zitronenöl ist relativ instabil. Bei der Lagerung in Gegenwart von Säuren sowie in Gegenwart von Sauerstoff (Licht) findet ein Abbau des wertgebenden Aromastoffes Citral (Geranial und Neral) statt und es entstehen neue Aromastoffe, die Aromafehler hervorrufen. Forschungsziel: Identifizierung der Aromastoffe, die an den Aromafehlern wesentlich beteiligt sind. Entwicklung von Methoden zur quantitativen Erfassung solcher Aromastoffe. Ergebnis: Die intensivsten Geruchsstoffe eines Zitronenöls, das 120 h bei Raumtemperatur bestrahlt worden war, wurden identifiziert. Eine Aromastoffverdünnungsanalyse ergab hohe FD-Faktoren bei Carvon, p-Methylacetophenon, p-Kresol, 4-Acetyl- 1.2. Primäre flüchtige Aromastoffe bei erhitztem Fleisch Ausgangslage: Rohes Fleisch hat nur einen schwachen Geruch und einen blutähnlichen Geschmack. Das typische Fleischaroma entwikkelt sich erst während des Erhitzens durch einen thermischen und oxidativen Abbau von Zuckern, Aminosäuren, ungesättigten Fettsäuren und von Thiamin. Forschungsziel: Identifizierung der flüchtigen Aromastoffe, die primär zum Geruch von erhitztem Fleisch beitragen. Untersuchung des Einflusses der Tierart und des Zubereitungsverfahrens. Klärung der Vorläufer für Fleischaromen. Ergebnis: Die Untersuchungen wurden fortgesetzt mit einer Analyse von Hühnerbrühe und mit einem Vergleich von Hühner- Bei der Aromaextraktverdünnungsanalyse (AEVA) der flüchtigen Verbindungen, isoliert durch simultane Destillation/Extraktion aus Hühnerbrühe, wurden 16 primäre Aromastoffe mit FD-Faktoren im Bereich 64 bis 2048 wahrgenommen. Von diesen Verbindungen wurden 14 identifiziert: 2-Methyl- 1.3. Untersuchungen der Säuren in verschiedenen Trachthonigen Isotachophorese Ausgangslage: Die Identifizierung von Trachthonigen, d.h. von Honigen, die nach der Honigverordnung überwiegend von bestimmten Blüten und Pflanzen stammen, ist nach wie vor ein analytisches Problem. Zur Unterscheidung werden sensorische (Geruch, Geschmack, Farbe), physikalisch- Forschungsziel: Da im Honig eine Vielzahl von Säuren enthalten ist und sich mit der Isotachophorese komplexere Säuregemische recht gut untersuchen lassen, war es das Ziel dieser Arbeit, einen überblick zu gewinnen, inwieweit sie zur Honigidentifizierung geeignet sind. Ergebnis: Es wurden 51 Honigproben untersucht, die einen Querschnitt durch verschiedene Sorten aus verschiedenen Ländern repräsentieren. Die Isotachopherogramme lassen sich in die Bereiche A, B und C einteilen. Im Honig dominiert vielfach das Signal von Gluconsäure im Bereich B. Im Bereich A finden sich eine Reihe von Säuren mit höherer Mobilität als Gluconsäure, im Bereich C einige Säuren mit geringerer Mobilität. Unter Berücksichtigung des Gesamtsignals und der prozentualen Verteilung auf die Bereiche A, B und C lassen sich die Honige zu 3-4 Gruppen zusammenfassen. Besonders zur Unterscheidung von Honigtrachthonigen, sowohl untereinander, als auch von Blütentrachthonigen sind die Säurespektren gut geeignet. Innerhalb der Blütentrachthonige sind mit der hier verwendeten Methode keine ausnutzbaren Unterschiede erkennbar. 1.4. Primäre Aromastoffe von Lindenhonig im Vergleich zu Honigen anderer Herkunft Ausgangslage: Das Aroma von Honig ist seit 1929 Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Etwa 300 flüchtige Verbindungen wurden bisher identifiziert, doch blieb unklar, welche davon zum Aroma verschiedener Honigsorten einen Beitrag leisten. Forschungsziel: Identifizierung der flüchtigen Aromastoffe, die primär zum Aroma von Lindenhonig beitragen. Vergleich mit den Aromastoffen von Honigen anderer botanischer Herkunft. Ergebnis: Die Aromaextraktverdünnungsanalyse der flüchtigen Verbindungen aus Lindenhonig ergab 21 Geruchsstoffe mit hohen FD-Faktoren; 18 davon wurden identifiziert: 1-Hexen- 1.5. Quantifizierung von Aromastoffen durch Isotopenverdünnungsanalyse Ausgangslage: Eine Isotopenverdünnungsanalyse ist für die Bestimmung labiler Aromastoffe (ungesättigte Carbonylverbindungen, Thiole, Hydroperoxide) besonders geeignet. Für ihre Durchführung sind die mit einem stabilen Isotop (meist Deuterium) markierten Aromastoffe als interne Standardsubstanzen erforderlich. Die Synthese dieser Verbindungen ist der entscheidende Schritt bei der Entwicklung der Methode. Forschungsziel: Entwicklung von Verfahren für die quantitative Analyse labiler Aromastoffe. Ergebnis: Für die Analyse von Fleischaromen wurden die Aromastoffe Methional, 2-Furfurylthiol, 2-Methyl- 1.6. Nährwerttabellen Ausgangslage: Dem jeweiligen Wissensstand entsprechende Tabellen über die Zusammensetzung von Lebensmitteln sind für Administration, Ernährungsberatung, Wirtschaft und Wissenschaft unentbehrlich. Forschungsziel: Das von SOUCI, FACHMANN und KRAUT begründete Tabellenwerk (SFK- Ergebnis: Die Arbeiten an der 4. Auflage der großen Tabelle wurden abgeschlossen. Das Werk erscheint im Herbst 1989. 2. ARBEITEN ZUR CHEMIE, BIOCHEMIE UND MIKROBIOLOGIE 2.1. Aromastoffe von Gurken und Honigmelonen Ausgangslage: Gurken (cucumis sativus) und Honigmelonen (cucumis melo) sind verwandte Pflanzen. Ihre Früchte werden in einem unterschiedlichen Reifezustand geerntet; unreif (Gurken), reif (Honigmelonen). Forschungsziel: Vergleich der primären flüchtigen Aromastoffe - Ergebnis: Im Aromagramm der flüchtigen Verbindungen aus Gurken erschien 2(E),6(Z)- Das Aromagramm der Honigmelone war komplizierter zusammengesetzt als das der Gurke. 2-Methylbuttersäuremethylester, Isopropionsäureethylester, 3(Z)-Hexenal, 2(E)-Hexenal, 1,8-Cineol und 1,5(Z)-Octadien- 2.2. Aromastoffe als Indikatoren des oxidativen Fettverderbs Ausgangslage: Durch Autoxidation ungesättigter Acyllipide entstehen Aromastoffe, die in fetthaltigen Lebensmitteln Aromafehler verursachen können. Forschungsziel: Ermittlung flüchtiger Aromastoffe, die aufgrund hoher Aromawerte als Meßgrößen zur Bestimmung des oxidativen Fettverderbs geeignet sind. Ergebnis: Drei Sojaölproben (A-C) unterschiedlicher Herkunft und ein Rapsöl wurden bei Tageslicht gelagert; ein Sojaöl (A) auch in der Dunkelheit. Nach 30 Tagen wurde der Reversionsgeruch beurteilt und es wurden Aromaextraktverdünnungsanalysen durchgeführt. 3(Z)-Hexenal, 1-Octen- Primäre Aromastoffe der Rapsölprobe waren 1,5(Z)- 2.3. Beitrag von 2-Acetyltetrahydropyridin zum Aroma von Weißbrot Ausgangslage: 2-Acetyl- Forschungsziel: Bewertung der sensorischen Bedeutung von ACTPY relativ zum ACPY über die Bestimmung der Aromawerte. Ergebnis: In einem SDE-Extrakt aus Weißbrotkruste wurden beide Röstaromastoffe anhand deuterierter interner Standards über eine Isotopenverdünnungsanalyse quantitativ bestimmt. Die Berechnung der Aromawerte auf der Basis von Geruchsschwellen, die über eine olfaktometrische Methode ermittelt wurden, ergab in der Kruste einen 5 mal höheren Aromawert für ACPY als für ACTPY. Die Daten zeigen, daß neben dem ACPY das ACTPY an der Röstnote der Kruste beteiligt ist. In der Krume hatten beide Verbindungen etwa 15 mal (ACTPY) bzw. 30 mal (ACPY) niedrigere Aromawerte als in der Kruste. 2.4. Eigenschaften von Phospholipasen Ausgangslage: Grünmalz enthält eine Phospholipase, die im Lecithin beide Fettsäuren hydrolysiert und deshalb als Typ-B eingestuft wird. Untersuchungen der Eigenschaften solcher Phospholipasen sind von Interesse, da Malzpräparate und Lecithin bei der Herstellung von Gebäck verwendet werden und eine partielle Hydrolyse von Lecithin die Backeigenschaften von Weizenmehlen verbessern kann. Forschungsziel: Isolierung der Phospholipase aus Grünmalz; Bestimmung der Substratspezifität. Ergebnis: Die Phospholipase wurde durch Ammoniumsulfatfällung, Chromatographie an Sephadex G100, CM-Sephadex C50 und DEAE- Untersuchungen zur Substratspezifität zeigten, daß Lysolecithine mit wesentlich größerer Geschwindigkeit gespalten werden als Lecithine. Bei dem Enzym handelt es sich demnach um eine Lysophospholipase; die B-Aktivität gegenüber Lecithin ist demnach nur eine Nebenaktivität. 2.5. Vergleichende Trennung der Prolamine von Weizen, Roggen, Gerste und Hafer durch RP-HPLC. Isolierung und Charakterisierung der Haferprolamine (Avenine) Ausgangslage: Coeliakie wird durch die alkohollöslichen Proteinfraktionen (Prolamine) von Weizen, Roggen und Gerste ausgelöst. Die Wirkung von Haferprolamin ist bis heute umstritten, während die Prolamine von Reis, Hirse und Mais offenbar keine Coeliakie verursachen. Die Prolaminfraktionen aller Getreidearten sind sehr komplexe Proteingemische. Mit herkömmlichen präparativen Verfahren (z.B. Gelchromatographie, Ionenaustauschchromatographie) werden sie nur in einige wenige, noch sehr heterogene Unterfraktionen aufgetrennt. Mit der Umkehrphasen- Forschungsziel: Die Prolaminmuster von Weizen, Roggen, Gerste und Hafer sollen verglichen werden. Die Haferprolamine sollen isoliert und durch Analyse der Aminosäurezusammensetzung charakterisiert werden. Ergebnis: Die Prolamine von Weizen, Roggen, Gerste und Hafer wurden mit 70 % wässrigem Ethanol extrahiert und durch RP-HPLC getrennt. Jede Getreideart zeigt ein charakteristisches Proteinmuster. Haferprolamin (Avenin) wurde im präparativen Maßstab durch RP-HPLC in 30 Komponenten getrennt, die sich zu zwei Gruppen ordnen lassen. Die erste Gruppe enthält Nebenkomponenten von untypischer Aminosäurezusammensetzung. Die zweite Gruppe repräsentiert die Hauptmenge an Protein und läßt sich in drei Untergruppen einteilen, die sich in der Aminosäurezusammensetzung unterscheiden, vorwiegend im Gehalt an Leu, Ile, Val und Phe. Insgesamt weichen die Avenine in der Aminosäurezusammensetzung stark von Prolaminen anderer Getreidearten ab. 2.6. Extrahierbarkeit von Gluteninen mit Wasser/Alkohol- Ausgangslage: Glutenin, die Hauptfraktion des Weizenklebers, besteht aus zahlreichen kovalent und nichtkovalent verbundenen Untereinheiten. Für die chromatographische Trennung in reine Komponenten ist die durch Reduktion von Glutenin erhaltene Proteinmischung zu komplex. Forschungsziel: Es sollte versucht werden, durch selektive Extraktion Unterfraktionen zu isolieren, die für eine Auftrennung besser geeignet sind. Gleichzeitig sollten diese Untersuchungen weiteren Aufschluß über Löslichkeit, Extrahierbarkeit und Wechselwirkungen von Gluteninkomponenten geben. Ergebnis: Die in entfettetem Weizenmehl nach Extraktion der Albumine, Globuline und Gliadine zurückbleibenden Proteine (Glutenine) wurden unter reduzierenden Bedingungen mit verschiedenen Wasser/Alkohol- Bei 4°C und schrittweiser Extraktion mit 35 %, 70 % und 50 %igem Ethanol werden nur im ersten Schritt nennenswerte Mengen an Gluteninen extrahiert. Eine nahezu vollständige Extraktion aller reduzierten Glutenine ist mit 70 %igem Ethanol bei 60°C und pH 3,5 möglich. 2.7. Trennung und quantitative Bestimmung der HMW- Ausgangslage: Für eine größere Zahl von Weizensorten wurde gezeigt, daß die durch SDS- Forschungsziel: Für native und alkylierte HMW- Ergebnis: Die HMW-Glutenine wurden in nativer Form und als Pyridylethylderivate durch RP-HPLC an Nucleosil RP-8 mit verschiedenen Elutionssystemen (2-Propanol, TFA, Acetonitril) getrennt. Die Chromatogramme zeigen eine Reihe von Haupt- Diese Ergebnisse zeigen, daß der Beitrag der HMW- 2.8. Redoxversuche mit Glutenin Ausgangslage: In vielen Arbeiten wurde gezeigt, daß ein Zusammenhang zwischen Kleberfestigkeit und Disulfidbindungen besteht. Die Bedeutung der hochmolekularen Proteinfraktionen für Teigfestigkeit und Brotvolumen ist ebenfalls wohlbekannt. Die bei vielen Weizensorten beobachtete Korrelation zwischen den bei der PAGE erhaltenen Mustern der HMW- Forschungsziel: Klärung der durch Reduktion und Reoxidation bewirkten änderungen im Aggregationszustand von Glutenin und Gluteninfraktionen mit Hilfe der Gelpermeationschromatographie an Sephacryl S-400. Ergebnis: Die Kleberfestigkeit hängt u.a. vom Aggregationszustand der Gluteninfraktion ab, der durch Reduktions- 2.9. Einfluß der Erhitzung von Weizen auf die rheologischen Eigenschaften von Teig und Kleber Ausgangslage: Feuchtes Getreide muß nach der Ernte möglichst schnell bis zu einem Wassergehalt von maximal 14 % getrocknet werden, um lagerfähig zu sein. Wird es dabei zu stark erhitzt, so verschlechtern sich seine Keim- Forschungsziel: Die bisher aus experimentellen Gründen wenig untersuchten rheologischen Veränderungen an Weizenprotein nach unterschiedlicher thermischer Belastung sollen bestimmt werden, um Hinweise auf die Ursachen dieser Veränderungen zu bekommen und Möglichkeiten zu finden, einem Weizenmehl oder Vitalkleber durch Konditionieren mit verschiedenen Wärmequellen definierte rheologische Eigenschaften zu geben. Ergebnis: Mit zunehmender thermischer Belastung der Weizenkörner nimmt der Dehnwiderstand von Teig und Kleber zu und die Dehnbarkeit ab. Die erhaltenen Kurven zeigen, daß im Bereich von 45-55°C Festigkeit und Dehnbarkeit des Teiges und des Klebers auf Werte eingestellt werden können, wie sie für unterschiedliche, unbehandelte Weizensorten typisch sind. Durch Hochdruckkapillarviskosimetrie der Teige wurde gezeigt, daß mit zunehmender thermischer Belastung die elastische Dehnbarkeit 1/GE abnimmt und die Viskosität zunimmt. Nach Erhitzen der Körner auf 55°C über 6 min ist der Kleber bei einem guten kanadischen Weizen (Qualitätsgruppe A 9) sehr kurz und fest und bei der schwachen Weizensorte Apollo (Qualitätsgruppe V2) bereits nicht mehr ausreichend kohäsiv für Zugversuche. Die Ausbeuten an Feuchtkleber verringern sich mit zunehmender thermischer Belastung. Ab 65°C läßt sich kein Kleber mehr auswaschen. Die Teige fühlen sich plastisch und unelastisch an. Das Mehl ist für die normale Brotherstellung nicht mehr geeignet. Bei der Osbornefraktionierung der Proteine zeigt sich, daß einige Weizenproteine sehr empfindlich bereits gegen Temperaturen von 50-55°C sind und zwar sowohl im Korn als auch im ausgewaschenen Kleber. Während die Gliadinfraktion kaum Veränderungen zeigt, nimmt die Löslichkeit der Albumine/Globuline stark ab, so daß zunehmende Mengen dieser Proteine im Rückstand der Ethanolfraktion verbleiben. 2.10. Mikroskopische Untersuchungen von Mehl/Wasser- Ausgangslage: Die Backeigenschaften des Weizenmehls beruhen im wesentlichen auf der Viskoelastizität und dem Gashaltevermögen des Glutens. Diese typischen Eigenschaften entwickeln sich durch das Kneten des Teiges, wobei dieser deutlich fühl- In zahlreichen Arbeiten wurde versucht, mit den verschiedenen Methoden der Mikroskopie diese Veränderungen darzustellen. Obwohl bereits wertvolle Einblicke gewonnen werden konnten, sind die einer umfassenden Darstellung entgegenstehenden präparativen Probleme nicht zu übersehen. Forschungsziel: Es sollten verschiedene Präparationsmethoden erprobt werden, die geeignet erschienen, die Bildung und die Struktur von Kleber und Teig in verschiedenen Vergrößerungsbereichen sichtbar zu machen. Ergebnis: Es wurde durch rasterelektronenmikroskopische Untersuchungen gezeigt, daß membranartig dünn ausgerollter Teig aus übereinanderliegenden Kleberschichten mit zwischengelagerter Stärke besteht. Die Kleberschichten zeigen bei stärkerer Vergrößerung einen schichtartigen Aufbau. 2.11. Untersuchungen über die Proteine des Dinkels (Triticum spelta) Ausgangslage: Da der Dinkel (Triticum spelta) seit einiger Zeit regional wieder verstärkt angebaut wird, erschien eine Untersuchung der Proteine im Vergleich zu Weizen (Triticum aestivum) von Interesse. Forschungsziel: Trennung der Proteine verschiedener Dinkelsorten durch stufenweise Extraktion, Chromatographie und Elektrophorese. Charakterisierung von Proteinfraktionen durch Aminosäureanalyse. Ergebnis: Die Proteine der Dinkelsorten Steiners roter Tiroler (SRT), Oberkulmer Rotkorn (OKR) und Rouquin (ROU) wurden mit einem modifizierten Osborneverfahren extrahiert. Die Proteinverteilung auf die Osbornefraktionen und die Aminosäurezusammensetzung der Proteinfraktionen ist sehr ähnlich und entspricht den von Weichweizen bekannten Werten. Die RP-HPLC der Gliadine liefert für SRT und OKR sehr ähnliche Muster, während ROU insbesondere im ersten Teil der alpha- 2.12. Trihalogenierte Benzamide: Beziehungen zwischen Struktur und Geschmack Ausgangslage: Trihalogenierte Benzamide sind extrem süße Verbindungen, die für das Studium von Struktur- Forschungsziel: An einer größeren Zahl von Verbindungen sollten die für süßen Geschmack essentiellen Strukturelemente und ihr Einfluß auf die Geschmacksintensität untersucht werden. Ergebnis: Achtundvierzig 2,4,6-Trihalogen-
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